
Schlafberatung für Babys im ersten Lebensjahr
Im ersten Jahr verändert sich der Schlaf fast jeden Monat. Ich helfe euch, euer Baby besser zu verstehen, sicher zu schlafen und Abende zu finden, die sich wieder bewältigen lassen.
Neugeborene: Orientierung statt Schlaftraining
In den ersten drei Monaten geht es nicht darum, dass euer Baby allein einschläft oder durchschläft. Es geht um Orientierung, sichere Schlafbedingungen und Entlastung für euch als Eltern.
Wir schauen auf Müdigkeitszeichen, auf den Tag und auf die Frage, wie ihr euch die Nächte aufteilen könnt. Nähe beim Einschlafen, Stillen oder Fläschchen sind in diesem Alter kein Fehler.
Babys von 4 bis 12 Monaten
Jetzt entstehen erste Rhythmen. Häufige Themen in der Beratung sind:
- Ein Tagesrhythmus, der zum Alter passt
- Einschlafen, das jeden Abend sehr lange dauert
- Häufiges nächtliches Aufwachen
- Einschlafen nur an der Brust, im Arm oder mit einer Person
- Kurze Tagschläfe und übermüdete Abende
Wir verändern immer nur so viel, wie euer Baby und ihr gut mitgehen könnt. Euer Kind wird dabei getröstet, wenn es euch braucht.
Sicherer Schlaf hat Vorrang
Bei Säuglingen hat ein sicherer Schlafplatz immer Vorrang. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) empfiehlt unter anderem die Rückenlage, einen Schlafsack statt Decke, eine eher feste Matratze ohne Kissen, Nestchen oder Felle, ein eigenes Bett im Elternschlafzimmer, eine rauchfreie Umgebung und keine zu warme Kleidung. Die vollständigen Empfehlungen: BIÖG: Die richtige Schlafumgebung für das Baby.
Zum Weiterlesen

Baby einschlafen: sanft begleiten statt jeden Abend kämpfen
Müdigkeitszeichen, ein tragfähiges Abendritual und kleine Schritte, wenn Einschlafen nur noch mit einer Person klappt.

Baby schläft nicht durch: Was normal ist und was helfen kann
Warum nächtliches Aufwachen dazugehört, welche Gründe es haben kann und wann ihr ärztlich abklären solltet.

Sicherer Babyschlaf und verlässliche Quellen
Rückenlage, Schlafsack, eigenes Bett im Elternschlafzimmer: die wichtigsten Empfehlungen und wo ihr sie nachlest.
Häufige Fragen zum Babyschlaf
Alle FragenFür welches Alter ist die Beratung gedacht?
Ich begleite Familien mit Kindern von 0 bis 6 Jahren; ältere Kinder nach Absprache. Bei Neugeborenen geht es um Orientierung, sichere Schlafbedingungen und die Entlastung der Eltern – nicht darum, selbstständiges Einschlafen oder Durchschlafen zu verlangen. Ziele und Vorgehen richten sich nach Alter und Entwicklung.
Ist es schlimm, wenn mein Baby nur an der Brust oder mit Fläschchen einschläft?
Nein. Gerade in den ersten Lebensmonaten ist das sehr verbreitet und kein Fehler. Es wird erst dann ein Thema, wenn es euch belastet oder ihr euch mehr Flexibilität wünscht. Dann lassen sich die Abläufe schrittweise verändern, ohne abzustillen.
Ab wann schlafen Babys durch?
Das ist sehr unterschiedlich. Viele Kinder wachen im ersten Lebensjahr und auch danach nachts noch auf. Das ist entwicklungsbedingt normal. Wichtiger als ein Stichtag ist, ob die Nächte für eure Familie tragbar sind.
Müssen wir abstillen oder alles sofort verändern?
Nein. Stillen, Schnuller oder Einschlafbegleitung sind nicht automatisch ein Problem. Wir schauen ehrlich darauf, was euch belastet und was ihr verändern möchtet. Es gibt keine pauschale Pflicht zum Abstillen oder zum Wechsel des Schlafplatzes. Bei Säuglingen haben Ernährung und sichere Schlafbedingungen Vorrang.
Was ist bei gesundheitlichen Beschwerden?
Meine Schlafberatung ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei möglichen gesundheitlichen Ursachen ist eure Kinderarztpraxis die richtige Anlaufstelle. Die Beratung ist kein Notfalldienst.
Kostenloses Kennenlernen vereinbaren
Erzählt mir, was eure Nächte gerade schwer macht. In 20 kostenlosen Minuten schauen wir gemeinsam, ob und wie ich euch begleiten kann, per Zoom oder Telefon, wo immer ihr in Deutschland wohnt.
- Telefon0173 2584141
- E-Mailbabyschlafberatung.annalena@gmail.com
- GesprächszeitenMo–Fr 17–19 Uhr, Sa 9–13 Uhr
- StandortEisingen bei Würzburg, online in ganz Deutschland
